Michał Nowakowski (47, Joint CEO von CD Projekt) erklärte in einem aktuellen Interview des Edge's Knowledge Newsletters, er sei nicht vollständig überzeugt, dass CD Projekt den kompletten Wiedergutmachungsbogen geschafft habe. Einige Spieler habe man nach dem katastrophalen Start von Cyberpunk 2077 womöglich dauerhaft verloren. 

The Witcher 4 soll Vertrauen zurückholen

Cyberpunk 2077 erschien Ende 2020 mit massiven technischen Problemen, besonders auf PlayStation 4 und Xbox One. Der Start beschädigte den Ruf von CD Projekt RED erheblich. Später folgten zahlreiche Patches, das große Update 2.0 und die Erweiterung Phantom Liberty, die dem Spiel viel Anerkennung zurückbrachten. 

Trotzdem reicht das aus Sicht des Studios offenbar nicht bei allen Fans. Nowakowski hofft demnach, dass kommende Projekte wie The Witcher 4 helfen können, Vertrauen zurückzugewinnen. Gleichzeitig macht seine Aussage klar: Ein einmal verlorener Ruf lässt sich nicht einfach mit ein paar guten Updates zurückkaufen.

Für CD Projekt ist das eine wichtige Lektion. Die Erwartungen an The Witcher 4 sind riesig, doch nach Cyberpunk 2077 dürfte das Studio genau wissen, dass ein starker Name allein nicht mehr reicht.

Gerade deshalb wird der nächste große Release für CD Projekt mehr als nur ein neues Spiel. Er wird auch ein Test, ob das Studio das beschädigte Vertrauen wirklich wiederherstellen kann.