Prince prägte den Sound zahlreicher PC-Klassiker der 90er-Jahre. Besonders bekannt wurde er durch seine Musik und Soundeffekte für DOOMDOOM IIWolfenstein 3D und Duke Nukem 3D. Damit war er maßgeblich daran beteiligt, wie sich frühe Ego-Shooter für Millionen Spieler anfühlten und anhörten. 

Sein Soundtrack schrieb Gaming-Geschichte

Der DOOM-Soundtrack wurde erst in diesem Jahr in die National Recording Registry der US-amerikanischen Library of Congress aufgenommen. Die Einrichtung würdigte die Musik als kulturell und historisch bedeutsam. Laut Library of Congress brachte DOOM 1993 Heavy-Metal-Energie auf MS-DOS-Systeme und half, das Ego-Shooter-Genre populär zu machen.


Für viele Spieler gehört der wuchtige MIDI-Sound bis heute untrennbar zu DOOM. Die Musik war aggressiv, treibend und passte perfekt zum Tempo des Spiels. Prince half damit, eine Atmosphäre zu schaffen, die weit über die technischen Grenzen der damaligen Zeit hinausging.


Auch andere Entwickler und Wegbegleiter würdigten ihn nach seinem Tod als prägende Persönlichkeit. Sein musikalisches Erbe bleibt in vielen Klassikern der PC-Geschichte erhalten.


Mit Bobby Prince verliert die Spielebranche einen Komponisten, dessen Arbeit nicht nur DOOM, sondern ein ganzes Genre mitgeformt hat.