Dabei geht es nicht nur um klassische Werbeflächen am Rand. EA spricht von dynamischen Platzierungen in Echtzeit, gebrandeten Inhalten, Ingame-Challenges, Belohnungen und kosmetischen Items. Die Werbung soll laut Unternehmen so eingebaut werden, dass sie das Spielerlebnis nicht stört, sondern sich möglichst natürlich in die jeweilige Spielwelt einfügt.
Vor allem die Sportspiele von EA dürften dafür interessant sein. In Titeln wie EA Sports FC, Madden NFL oder College Football lassen sich Werbebanden, Scoreboards, Trikots, Challenges oder Stadion-Elemente vergleichsweise leicht mit echten Marken verknüpfen.
Für EA ist das ein lukratives Feld. Nach eigenen Angaben erreichten Spiele und Dienste des Unternehmens im Geschäftsjahr 2026 mehr als 120 Millionen Spieler pro Monat. Damit wird die eigene Spielerschaft für Werbekunden natürlich besonders spannend.
Für viele Gamer dürfte die Ankündigung trotzdem einen faden Beigeschmack haben. Denn die große Frage lautet: Wo endet glaubwürdige Werbung in einer Sportwelt – und wo beginnt nervige Reklame in einem Spiel, für das man ohnehin schon bezahlt hat?
Noch ist offen, wie aggressiv EA die neue Werbeplattform künftig nutzen wird. Klar ist aber: Werbung in Spielen bleibt ein Thema, das in der Community für reichlich Diskussionen sorgen dürfte.
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