Klingt zunächst nach einer Weiterentwicklung der adaptiven Trigger des DualSense-Controllers. Doch das Patent geht noch einen Schritt weiter: In einer beschriebenen Variante könnte der Finger des Spielers in eine Taste einsinken, bevor diese anschließend härter wird und den Finger gewissermaßen kurz festhält.


Das klingt im ersten Moment ziemlich kurios, könnte aber spielerisch durchaus Sinn ergeben. Denkbar wäre etwa, dass ein Charakter im Spiel feststeckt, eine schwere Tür öffnen muss oder sich aus einer Situation befreien soll. Der Controller würde diese Anstrengung dann direkt am Finger spürbar machen.


Technisch beschreibt das Patent mehrere Ansätze, darunter Materialien, deren Widerstand sich durch Magnetfelder verändern lässt. Auch fluidgefüllte Membranen werden erwähnt. Ob so etwas jemals in einem fertigen Controller landet, ist allerdings völlig offen.


Denn wie immer gilt: Ein Patent ist noch keine Produktankündigung. Sony lässt sich regelmäßig technische Ideen schützen, ohne dass diese zwangsläufig in einer späteren PlayStation-Hardware auftauchen.


Trotzdem zeigt das Patent, wohin die Reise gehen könnte. Nach Vibration, Bewegungssensoren, Touchpad und adaptiven Triggern sucht Sony offenbar weiter nach Möglichkeiten, das Spielgefühl noch direkter in die Hände der Spieler zu bringen.