Offiziell hat Ubisoft bislang nur bestätigt, dass an einem neuen Ghost-Recon-Spiel gearbeitet wird. Hinter den Kulissen soll es jedoch Schwierigkeiten bei der Ausrichtung des Projekts geben. Dabei geht es offenbar um Designentscheidungen und die langfristige Strategie der Reihe.
Ubisoft steht unter Druck
Die Meldungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Ubisoft ohnehin unter besonderer Beobachtung steht. Mehrere Projekte wurden in den vergangenen Jahren verschoben, eingestellt oder neu ausgerichtet. Gleichzeitig versucht das Unternehmen, seine bekanntesten Marken wieder stärker in den Fokus zu rücken.
Ghost Recon gehört dabei zu den wichtigsten Spielereihen des Publishers. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Fans an den nächsten Ableger.
Erst vor wenigen Tagen kündigte Ubisoft an, in den kommenden Jahren verstärkt auf seine größten Marken setzen zu wollen. Neben Assassin's Creed und Far Cry spielt dabei auch Ghost Recon eine zentrale Rolle.
Ubisoft reagiert offenbar auf interne Probleme
Inzwischen gibt es weitere Hinweise darauf, dass Ubisoft bei der Entwicklung des nächsten Ghost-Recon-Spiels eingegriffen haben soll. Laut Berichten von Insider Gaming habe das Projekt mit dem Codenamen Project OVR interne Entwicklungsziele verfehlt.
Demnach soll Ubisoft neues Management eingesetzt haben, um die Entwicklung wieder auf Kurs zu bringen. Hintergrund seien offenbar nicht erreichte Alpha-Meilensteine. Die Verantwortlichen sollen deshalb personelle Veränderungen vorgenommen haben, um die Arbeiten am Spiel zu beschleunigen und die Qualitätsziele zu erreichen.
Eine offizielle Bestätigung für die Berichte gibt es bislang nicht. Mehrere internationale Medien haben die Informationen jedoch inzwischen aufgegriffen.
Ego-Perspektive statt klassischem Ghost Recon
Laut bisherigen Informationen soll Ghost Recon: Project OVR die Reihe stärker in Richtung eines taktischen Militär-Shooters entwickeln. Anders als Wildlands und Breakpoint soll das Spiel überwiegend aus der Ego-Perspektive gespielt werden.
Als Vorbilder werden unter anderem Ready or Not, Squad und die neueren Modern-Warfare-Spiele genannt. Zudem soll die Handlung deutlich düsterer ausfallen als bei den Vorgängern.
Noch keine offizielle Vorstellung
Ubisoft selbst hat die angeblichen Probleme bislang weder bestätigt noch dementiert. Auch einen offiziellen Titel, einen Trailer oder einen Veröffentlichungstermin gibt es derzeit noch nicht.
Trotz der gemeldeten Schwierigkeiten gilt das Projekt weiterhin als eines der wichtigsten Ubisoft-Spiele der kommenden Jahre. Branchenbeobachter rechnen derzeit mit einer Veröffentlichung Ende 2026 oder im Laufe des Jahres 2027.
Bis Ubisoft erstmals offiziell über das Spiel spricht, dürften allerdings noch einige Fragen offen bleiben.
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